Festival of Lights

Im Oktober war ich ein Wochenende zusammen mit Matthias in Berlin unterwegs und wir haben uns das Festival of Lights 2016 angeschaut – natürlich mit Kamera im Anschlag (und Matthias mit Stativ :P). Unseren unterschiedlichen Ansatz was die Fotografie von Lichtinstallationen betrifft habe ich ja schon in meinem Artikel zum Schlossleuchten Anfang des Jahres erläutert 😉

festival-of-lights-2016-01

Aber was passiert eigentlich bei diesem Festival? Beim Festival of Lights werden an mehreren bekannten Orten in Berlin Gebäude mit Lightshows bestrahl. Für Fotografen ist das natürlich genau das Richtige 🙂

festival-of-lights-2016-02

Wir haben unsere Tour am Alexanderplatz gestartet. Hier liefen diverse kurze Inszenierungen aus aller Welt, dazu gab es passende Musik. Die Animationen waren so schnell, dass man mit relativ geringer Verschlusszeit arbeiten musste um scharfe Aufnahmen zu erhalten. Dadurch hatte Matthias Stativ eigentlich nur noch den Vorteil, dass er nicht die ganze Zeit die Kamera über den Kopf halten musste, wie ich 😛

festival-of-lights-2016-04

Unsere zweite Station war an der Mall of Berlin am Leipziger Platz. Dort lief eine etwas längere Lightshow, mit weitestgehend politischem Thema. Eine coole Idee waren die zwei modellierten Köpfe, durch deren Bestrahlung man so einige historische Gesichter auf die Leinwand gebracht hat.
festival-of-lights-2016-09

Natürlich durfte auf unserer Tour das Brandenburger Tor nicht fehlen, wo mehrere Lichtinstallationen zu sehen waren, die teilweise sehr farbenfroh und futuristisch waren – mit Musik natürlich auch sehr beeindruckend.

festival-of-lights-2016-18

Ebenfalls liefen hier jeden Tag andere Aufnahmen von Sandmalerei, teilweise mit Sprecher. Dabei wurden wieder einige historischer Ereignisse auf sehr anschauliche Weise umgesetzt.

Festival of Lights Berlin 2016

Fotografisch waren alle Shows recht ähnlich. Das wichtigste ist das Timing. Daher sind wir auch an mehreren Tagen losgegangen. In dem Moment, wo man Shows vom Ablauf her kannte, kamen noch einmal ganz tolle Aufnahmen dabei heraus. Es ist eben ein Unterschied, ob man nur spontan entscheidet, was ein interessanter Moment in einer Show sein könnte, oder ob man weiß was kommt und sich darauf vorbereiten kann. Beides hat seinen Reiz.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein bisschen Lightpainting am Potsdamer Platz gemacht. Dabei habe ich die Belichtungszeit deutlich verlängert und versucht die Kamera stabil zu halten.

festival-of-lights-2016-25

Das Gute ist, dass Autos relativ schnell sind, wenn sie nicht gerade an der Ampel stehen 😉 Dadurch lassen sich hier Light Trails auch schon mit Verschlusszeiten erzeugen, die man noch mit der Hand halten kann, ohne zu verwackeln.

Ich muss sagen, dass mich gerade dieses letzte Bild sehr neugierig gemacht hat, auch mal in anderen Situationen Bewegung durch eine Langzeitbelichtung abzubilden. Ich bin gespannt… 🙂

Ich freue mich wie immer, wenn ihr mir zu meinem Beitrag Feedback gebt, ihn liked und teilt. Dazu findet ihr meine Blogartikel auch auf meiner Fotoseite auf Facebook.